#Flotilla OpenToBe



“eHealth Mittelmeerkonferenz 2021”, 18.-25.9.2021

18.9.2021 – from Marina Punat to Supetarska Draga


News and daily plan every morning: 0830 UTC+2


22.9.2021:

destination Unije, anchorage Vognisca (plan B: buoy Podkujni)

23.9.2021:

SY OpenToBe leaves Unije at 1000 UTC+2
destination ACI Marina Cres

24.9.2021:

+++ petrol station on Cres is better than Krk old harbour +++
anchorage for a swim Mala Jana
destination Marina Punat not later than 6 p.m. (check your contract)
dinner 🙂

25.9.2021: Check-out

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### 16 gute Hinweise für Crews zur Vermeidung von Unfällen / Schäden am Schiff und auch bei Bootsnachbarn ###
“Habe doch bezahlt!”, “Kaution ist versichert” – hört man oft beim Chartern, schön und gut. Doch der sichere Umgang mit dem eigenen Schiff und den Bootsnachbarn hat nicht nur finanzielle Aspekte, sondern sind auch “gute Seemannschaft”.

Drei empfehlenswerte Videos von Yacht TV geben eine gute Zusammenfassung und sind eine gute Vorbereitung für den Törn. Vermeiden wir gemeinsam Schäden und Unfälle und machen wir einen soliden Eindruck bei anderen Schiffen!
3 kurze Videos:

Teil 1: https://youtu.be/e-nBg90oZtw
Teil 2: https://youtu.be/GorwBrrifGY
Teil 3: https://youtu.be/M8oojIeCGhQ

### Hinweise Corona ###
Hier unsere Erfahrung in Kroatien und unsere Vorgehensweise auf der OpenToBe. Dem kann man folgen oder es natürlich selbst anders entscheiden: Die Sanitärgebäude in der Marina Punat z.B. sind sehr gut. Wir gehen dort hinein mit FFP2-Maske und tragen diese auch auf dem WC. In den gut belüfteten Duschen ohne FFP2, da es auch nicht anders geht. Aus letzterem Grund meiden wir aber Duschen dort, wo enger Raum oder schlechte Belüftung sind oder uns auf engem Raum die Tatsache stört, dass oft wenige Touristen und Einheimische auf Hygiene / Maske etc. achtet. Daher nutzen wir oft die Ausstattung an Bord (WC, Dusche) und achten auf Sparsamkeit bzgl. Duschwasser. An Bord müssen alle 2-3 Tage mit dem Wasser auskommen, bevor in einer Marina wieder am Steg Frischwasser nachgefüllt werden kann.
Da wir als 1G (2G)-Veranstaltung laufen, können wir uns im internen Kreise auf den Schiffen gut und frei bewegen und freuen uns auf die persönliche Begegnung. Essen gehen etc. planen wir ausschließlich im Außenbereich, was die Wetterbedingungen in der Regel auch gut erlauben.

### Hinweise Notfälle ###
Für vitale Notfälle ist Dr. med. Juliane Kuhlemann bei uns an Bord ergänzend und überbrückend erreichbar (Beratung oder Hilfe, falls in der Nähe). Wir haben einiges an Notfallausstattung bei uns an Bord.
Entscheidend ist aber die unmittelbare Einleitung eines “MAYDAY” oder “PAN PAN” je nach Dringlichkeit.
https://www.plovput.hr/en/radio-service/emergency-procedureshttps://www.plovput.hr/en/radio-service/emergency-procedures oder https://www.sea-help.eu/

Allgemeine Hinweise vorab:

Damit eine schöne und lockere Woche erwartet werden kann, gibt es ein paar Regeln und Empfehlungen, damit der große Freiraum unserer Flottille klar wird. Denn oft gibt es Mythen und Unklarheiten zum Flottillen-Segeln.

Wir segeln nicht alle im Pulk neben- und hintereinander 🙂 denn wir lassen ganz bewusst völlig unterschiedliche Bootstypen und Crews teilnehmen. Jedes Boot hat eine andere Geschwindigkeit und erkundet das Revier des Tages grundsätzlich eigenständig. Man trifft sich am Zielort. An unserer Flottille nehmen sehr erfahrene Skipper wie auch fortgeschrittene Anfänger auf selbst gecharterten Schiffen mit eigenem Skipper teil.

Damit wir eine schöne, entspannte Woche erfahren, ein paar Hinweise:

  • Für Neulinge: Beim Packen bitte darauf achten, nicht mit Überseekoffern 😉 an Bord zu kommen. Am besten sind Taschen und Rucksäcke, ein weicher oder kleiner Trolley zum Einrollen ist auch optimal weggestaut. An Bord ist man mit Boots- oder Deckschuhen unterwegs (gibt es z.B. bei www.bootsschuhe.de oder www.svb.de, ein einfacher Romika Bootsschuh für 30,- bei amazon reicht auch bereits). Inzwischen sind auch die Original Croqs etabliert und sehr gut an Bord geeignet, zumal man sie auch universell verwenden kann. Croqs sind sehr gut auch zum Baden, wenn man über die Felsen an Land möchte. Flipflops sind ideal an Land, Badelatschen ebenfalls. Barfuß bei schönem Wetter an Bord ist auch möglich, allerdings sei hier auf das Risiko von Fußverletzungen hingewiesen. In der Regel wird kurze Kleidung ausreichen. Eine lange Hose, Pullover und Jacke für den Abend ist Ende September aber sinnvoll. Bitte leichte Regenkleidung mit einpacken. Was man so vom Radeln, Golf oder Bergsport hat, passt auch zum Segeln. Beim Segeln machen wir nicht jeden Tag eine neue Modenschau, man darf also oft die selbe Jeans oder was auch immer tragen 😉
    Badekleidung bitte einpacken, das Wasser ist noch schön warm zu der Zeit und statt einer morgendlichen Dusche reicht oft das Bad mit Duschgel im Meer.
    Gute Sonnencreme mit LSF > 30, Sonnenbrille, Kopfbedeckung wie Basecap sind empfehlenswert, da auf dem Wasser mehr Strahlung ist als an Land.
    Die Einweisung an Bord übernimmt der Skipper. Um aber gleich auf unangenehme Klassiker hinzuweisen:
    In das Bord-WC kommt kein Papier (verstopft das WC und gehört nicht ins Meer), das wird in einer eigenen Tüte gesammelt und dann über den Restmüll regelmäßig entsorgt. Frischwasser und Strom an Bord sind endlich, also bitte sorgsam mit den Ressourcen umgehen 😉 das erklärt aber alles der Skipper. Wenn es morgens nach dem ersten Kaffee durchs Schiff schallt “das WC ist verstopft”, ist eigenes Klempner-Handwerk und Kenntnis von Bord-WCs sowie Warten 😉 angesagt.
    Ein gefüllter Wassertank und ein funktionierendes WC erhalten die gute Stimmung 🙂 die sanitären Anlagen in den Marinas (Häfen) sind gut, manchmal aber übernachten wir auch vor Anker. Der Fäkalientank wird auf hoher See geöffnet, in einer Bucht oder im Hafen ist er zu schließen.
  • Es gibt jeden Morgen um 0830 über einen vereinbarten Funkkanal und oben auf dieser WebSite in grün ein kleines Briefing: Wetter des Tages mit Empfehlungen, Tagesziel mit Hinweisen und Tipps, Highlights auf dem Weg dorthin etc.
    Das Wetter und äußere Umstände sind maßgeblich dafür, wie der Törn konkret verlaufen wird. Die Entscheidung wird i.d.R. morgens getroffen, wobei bestmöglich im Sinne aller Teilnehmer/innen die Empfehlung und das Tagesziel ausgesprochen wird. Sollten am Tag Änderungen erfolgen (müssen), so wird über Funk (Anruf auf CH 16, dann Wechsel auf den vereinbarten Kanal) informiert. Mit der Planung des Tages in der Flottille ist man gut orientiert. Die Flottille sowie die Zielorte sind stets Vorschläge, Einschätzungen zu Wetter und Revier sind nach bestem Wissen und Gewissen erfolgt und ersetzen nicht die eigene Wetterarbeit, Navigation mit Karte, Hafenhandbüchern etc.
  • Für etwaige Probleme, Risiken etc. wird keinerlei Haftung durch die Führungsyacht übernommen.
  • Immer entscheidet der Skipper jeder Yacht eigenverantwortlich mit der Crew, ob er evtl. abweicht (Bsp. Anker statt Marina) oder gar ein anderes Ziel ansteuert. Die Verantwortung für Boot und Crew bleibt beim Skipper der jeweiligen Yacht, damit sind auch alle Freiräume erhalten 🙂
  • Wer mal was Eigenes machen möchte, kein Problem. Bitte nur “abmelden”, so dass wir die Yacht nicht suchen, und einfach später wieder hinzukommen.
  • Liegen wir in einer schönen Bucht vor Anker, kann man sich wahlweise mit dem Dinghy oder schwimmend auf anderen Schiffen treffen oder auch in einer schönen Konoba oder einer Bar auf einen Drink oder ein gemeinsames Abendessen. Auch hier zählt: Wer da ist, ist da.
  • Die SY OpenToBe ist als Guide / Führungsyacht nicht immer die erste am Zielort, sondern die Reihenfolge ist völlig frei. Ein direktes Einsammeln von Yachten unterwegs ist auf Grund der Distanzen nicht möglich. Jedoch wird im Nahbereich bei Problemen persönlich und ansonsten über Funk selbstverständlich unterstützt. Auf die eigenständigen notwendigen Maßnahmen an Bord sei hingewiesen (Skipper). Ansonsten hilft jeder jedem, wenn man in der Nähe ist oder anders unterstützen kann.
  • Die Bordkasse organisieren die Yachten selbst. Die macht pro Schiff Sinn, da auch Hafengebühren, gemeinsames Essen etc. daraus bestritten werden. Wer einen Skipper engagiert hat, beachte bitte, dass dieser nicht in die Kasse einzahlt, aber mit zum Essen etc. geht. Das ist so üblich.
    Die Sonderfälle können vor Ort geregelt werden. Sollte mal ein Bezahlen für die gesamte Flottille notwendig und auch passend sein, da z.B. alle Schiffe gemischt im Restaurant sitzen, so wird das über die SY OpenToBe “Flottillen-Kasse” geregelt und anschließend umgelegt. Sollte ein individuelles Zahlen sinnvoller sein, da einer eine “Scampi-Woche” einlegt, andere gerade eine Diät begonnen haben, so ist das an den Tischen oder untereinander zu regeln 🙂 beim Geld sollte man allerdings nicht kleinlich sein, aber die Größenordnungen müssen schon für alle passen. Es wird in kroatischen Kuna bezahlt, oft ist keine Karte möglich. Daher ist für ausreichend Bargeld in Kuna durch den EC-Automaten vor Ort zu sorgen. Eine Reserve in EUR wird vor Ort auch angenommen. Es ist zwischendurch möglich, Kuna zu ziehen, aber sollte nicht der Grund sein Häfen anzusteuern. Erfahrungswerte können gerne geliefert werden. Mit umgerechnet EUR 50,- bis 100,- am Tag und Person kann man incl. Einkäufen, Essen gehen, umgelegte Marina-Gebühren oder mal an Bord sehr gut auskommen. Nicht zu viel Geld direkt ziehen, man kann nach ca. 3 Tagen nochmal zum Automaten.
  • Die Zielorte werden rechtzeitig auf der Karte “Skipper-Tipps” auf dieser WebSite eingetragen und mit Hinweisen versehen.
  • Es steht der Spaß im Vordergrund, die Freude am kroatischen Revier mit den Inseln, glasklarem Wasser, Konobas / Restaurants, Plätzen zum Schnorcheln, Relaxen, Arbeiten an Bord, Net(t)working auf See und an Land – und eben das Business aus einer motivierenden Umgebung entwickeln.
  • Strom: Es gibt 220V, wenn Landstrom angeschlossen ist. Ein Wechselrichter ist auf den Schiffen oft nicht verbaut. Daher sind eigenständige Solarpanels für TabletPC etc. oder ein kleiner Adapter für den “Zigarettenanzünder 12V auf USB oder was man braucht sinnvoll”. Z.B. https://www.amazon.de/Anker-Zigarettenanz%C3%BCnder-Ladeger%C3%A4t-PowerDrive-LED-Licht-Black/dp/B07PGT7LSR/ref=sr_1_5?crid=18MV7FPPY97AH&dchild=1&keywords=adapter+zigarettenanz%C3%BCnder+steckdose&qid=1631420954&sr=8-5
  • Internet: Es gibt in den meisten Marinas ein funktionierendes, aber oft nicht sehr schnelles WiFi.
    LTE ist fast überall in Küstennähe erreichbar, so dass man gut arbeiten kann. Es kann aber auch mal Einschränkungen durch Abschattungen etc. geben.
    Wer sonst auch Verwendung dafür hat, kann investieren – aber wohl nicht nur für eine Segelwoche sinnvoll oder notwendig:
    Wir setzen an Bord der OpenToBe ein
    – einen LTE Router von Netgear ein. https://www.amazon.de/dp/B07SJFCZKG/ref=cm_sw_r_em_apip_KiAv735FAfAvk
    – zusätzlich haben wir folgendes https://www.amazon.de/ALFA-Network-CampPro-v2-AOA-2409TF/dp/B0814LY6RC/ref=sr_1_2?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&dchild=1&keywords=alfa+4g+pro+V2&qid=1630495052&sr=8-2