25.5.2022 – von Biograd nach Jazi (Molat)

Nach einigen Tagen Einwehen bei Jugo im schönen Biograd, die auch für das Boat Office vorteilhaft waren, legen wir am „letzten Jugo-Tag“ in Biograd um 0930 ab. Wir nutzen damit die südlichen Winde und segeln zwischen 4 und 6 Bft. unter Genua vorbei an der Olive Island Marina (Blick durchs Fernglas). Secundis ventis navigare – „mit raumen Winden zur See fahren“, so ist es ein klasse Segeltag. Wir entscheiden uns auf Höhe Molat nicht noch weiter nach Silba zu segeln, sondern in der schönen und bei Jugo Schutz bietenden Ankerbucht Jazi auf Molat den Anker bei 5-6 Bft. bei 7m WT fallen zu lassen: über 40m Kette, Anker hält hier auf dem Sandgrund perfekt. Zum Abend flaut es wie prognostiziert ab.

Sonnenaufgang Ankerbucht Jazi (Molat)

22.5.2022 – von Tijat nach Biograd

Nun trennen sich die Kurse der OpenToBe und der Hokulani. Uns zieht es weiter Richtung Norden, wo wir bereits mittags die Marina Kornati erreichen. Biograd na Moru mit seiner schönen Altstadt ist immer ein gutes Ziel mit guten Konobas, und auch das Marina Restaurant ist gut. In Biograd bleiben wir bis zum Morgen des 25.5.2022.

21.5.2022 – von Kakan nach Tijat

Die SY OpenToBe und die SY Hokulani legen als Flottille in Kakan morgens ab, um im nahen Tijat mittags eine Boje zu greifen. Man liegt gut dort, wenn man von den zahlreichen Motorbooten in Gleitfahrt am Bojenfeld einmal absieht. Gleitfahrt ist in Kroatien mit 300m Abstand zum Ufer erlaubt – aber wer weiß das schon 🙂 top Essen und Abend auf der Hokulani

20.5.2022 – von Zirje nach Kakan

Nur wenige Meilen stehen heute an, um vor dem „Babalu“ an eine Boje zu gehen. Gegen 0945 legen wir in der gut gefüllten Stupica Vela ab, um in einer kleinen Flottille mit Bootsfreunden vor dem Babalu um 1130 an eine Boje zu gehen. Das Restaurant als Grill-Bar ist sehr zu empfehlen, die Bucht ist zu dieser Jahreszeit noch leer und sehr schön. Die Leere mag an den Warnhinweisen im „888 Häfen / Beständig“ liegen, welche sich bzgl. Bojenbetreiber bei uns auch bestätigten: Quittung eingefordert, danach sein forsches Abstreiten unserer korrekt angegebenen Bootslänge und entsprechende Diskussion und unsererseits deutliche Klarstellung, dass wir keine Abweichung von unserer korrekten Länge akzeptieren. Nichtsdestoweniger: Die Lage, das Wasser, das Babalu: wir kommen wieder!

19.5.2022 – von Rogoznica nach Zirje

Nach dem gestrigen Abwettern der Bora in der sicheren Marina Frapa legen wir um 0830 ab, um die Videokonferenzen des Vormittags auf See durchzuführen. Dank LTE und guter Gesprächspartner alles top. Wir sind wieder jenseits von Häfen unterwegs und gehen Mittags auf der Insel Zirje in die Uv. Vela Stupica an eine Boje – Baden im glasklaren Wasser und später zum Essen in die Konoba.

17.5.2022 – von Split nach Rogoznica (Frapa)

Über NAVTEX wird ab Mittag entlang der gesamten Küste vor möglichen Gewittern gewarnt. Es geht um 0645 los nach 2 Nächten im lohnenswerten Split. Unter Motor und tw. hybrid mit Genua steuern wir Rogoznica an, um dort um 1200 in der Marina Frapa festzumachen. Sie liegt strategisch gut auf dem Rücktörn, und dort können wir die für den 18.5. angekündigte Bora bestens abwettern – tolle Altstadt!

15.5.2022 – von Klementi nach Split

Von Klementi geht es um 0930 los mit Ziel Split. Wir sind um 1145 zwischen Split und Solta durch und legen um 1400 in der ACI Marina Split an. Mit den Bordrädern erkunden wir die Altstadt mit dem Diokletian-Palast. Die Gastronomie in der „zweiten Reihe“ hat viel zu bieten. Besonders gut sitzt man auch im ACI-Restaurant „Adriatic“ oben auf dem Felsen neben der Marina. Am 16.5. ist durchgehend Boat Office angesagt, wir planen am 17.5.2022 in Split die Leinen loszuwerfen.

14.5.2022 – von Uv. Sesula (Solta) zum Fisherman’s House (Klementi)

Die Insel Klementi bei Hvar gilt sicher zu Recht als ein Highlight der Adria. Mit mehr Dünung aus der Nacht als erwartet gehen wir unter Motor von Solta zur Klementi, um vor Fisherman’s House an einer der Bojen festzumachen. Wir liegen auf der Nordseite, und von beiden Seiten erreicht man das top Restaurant mit eigenem Fischfang, kleiner Landwirtschaft und Weinanbau – das alles mündet in einem erstklassigen Essen, das man am besten an der Außen-Bar mit einem Drink beginnt, um sich von den netten Wirtsleuten auch das Anwesen zeigen zu lassen und die Geschichte zu hören. Begonnen hat alles klein 1964, heute ist und bleibt es idyllisch, professionell ursprünglich und auf jeden Fall ein Muss, wer in der Region segelt.

13.5.2022 – von der Frapa zur Uv. Sesula (Solta)

An der Tankstelle in der Marina Frapa geht es unter Groß, Genua und Motor weiter auf die Insel Solta. Dort gibt es 2 Konobas mit Bojen, wobei man jeweils von einem kleinen „Lotsenboot“ begleitet und umworben wird. Damit verbunden ist der Service an der Boje zu helfen, wobei eine solche Hilfe eigentlich nicht notwendig, aber nett gemeint ist. Wir sitzen perfekt in der sehr guten Konoba Sesula. Einen Bojenplatz kann man vorab reservieren. Bojen hängen etwas dicht, was bei Flaute nicht unproblematisch ist. Wir sichern das Schiff durch unsere großzügige Anzahl an Fendern, die sich in Kroatien schon oft bewährt hat, und Dinghy quer am Heck.