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Zurück vom Atlantik-Segeln

Kleiner Ausflug in den Nordatlantik – nicht mit der OpenToBe, hier aber erwähnenswert. „You are a beginner once and a student forever“ (Wladimir Klitschko) – und so ist SSS-Praxistraining und -prüfung als höchste deutsche gewerbliche Skipperpraxis vom 16.-23.3.2024 nach 55 Jahren Segelpraxis und fast 50 Jahre nach dem Jüngstensegelschein 😉 als schöne Fortbildung und top Training gut gelungen. Lebenslanges Lernen macht Freude. Am Segel-Spot Las Palmas Gran Canaria – tolle Sache. Und weiter geht es in die Saison 2024 auf der OpenToBe 🙂

Saisonstart 2024

Die Saison läuft! Zunächst stehen ein paar kleinere Bootsarbeiten und wie jedes Jahr voller Freude Investitionen und Service an Bord der OpenToBe an. Bootsarbeit macht Spaß und ist zugleich Sicherheits-Check, da man überall auf und im Schiff unterwegs ist.
Es wird bereits sommerlich in Opatija. Wir freuen uns auf eine abwechslungsreiche Saison 2024! Und wir laden Kunden zu „Cockpit-Gesprächen“ ein, um DigitalHealth für kroatische Privatkliniken und den deutschen Markt zu erörtern.

Digital Health & Segeln

Wir bieten in 2024 drei Modell Arten von Veranstaltungen „DigitalHealth & Sail“

1. Workshops in einem Hotel in Opatija mit kleinen Events rund um die OpenToBe (keine Segel- oder Schiffskenntnisse erforderlich). Wir bearbeiten aktuelle Themen im Bereich Digital Health in der mediterranen Atmosphäre rund um die Marina Opatija.

2. Flottille mit der OpenToBe: Sie chartern mit oder ohne Skipper mit Ihrem Unternehmen ein Schiff auf eigene Kosten und folgen der Flottille der OpenToBe in der kroatischen Adria. Lässige Ankerplätze, Segel-Erlebnisse, gemeinsame Tage und Abende in sehr guter Gastronomie unterstreichen die inhaltlichen Themen und Projektgespräche.

3. In speziellen Wochen (www.Medical-IT-Valley.de) chartern wir eine Yacht, so dass wir auch Gäste-Kabinen (für jeweils 1 oder 2 Personen mit eigener Nasszelle / eigenem WC nutzbar) anbieten können. Sie kommen einfach bei uns an Bord, und wir können DigitalHealth auf einem lockeren Segeltörn bearbeiten. Manchmal kombinieren wir auch Modell 2. und 3. – d.h. weitere Schiffe können sich anschließen.

Bootsarbeit im Winter

Einige Pflegearbeiten an Bord und Optimierungen (es gibt immer was zu verbessern) der OpenToBe stehen im Winter an, und zwischendurch soll es auch aufs Wasser gehen.
Der Winter in der Adria ist auch oft für schöne Törns geeignet. Viele Marinas sind durchgehend geöffnet, und so planen wir zwischen Weihnachten und Dreikönige die überfüllten Skigebiete zu meiden und bei passendem Wetter abzulegen.

13.10.23 – Törnabschluss nach Opatija

Dunst und lokale herbstliche Nebelfelder sind für die Nacht und den Morgen vorhergesagt. Wir lichten den Anker um 1100 nach den üblichen Videokonferenzen am Vormittag, um von der Insel Krk aus unsere ACI Marina Opatija anzusteuern. Die Sicht ist inzwischen recht gut, und Dank AIS sind die Frachter, Lotsen und einige Berufs-Fischer sehr frühzeitig zu erkennen, so dass wir frühzeitig ausweichen – und man sieht ebenso uns, da wir aktives AIS haben. Es hat sich seit Jahren bewährt, ganzjährig, auch auf Herbst- oder Wintertörns, die auch für 23/24 wieder geplant sind.
Wir haben klasse Wochen mit tollen Ankerplätzen, Städten und Begegnungen hinter uns, und es kamen immerhin 384 Seemeilen zusammen, obwohl wir gar nicht auf Meilen aus sind. Neue nette Menschen kennengelernt, Bekannte und Freunde getroffen.
Häufiges Segeln und Aufenthalt an Bord wird mit täglicher Routine des #BoatOffice kombiniert, das macht es möglich und ist reine Freude: 5-8 Stunden Arbeiten an Bord für unsere ausnahmslos netten Kunden an 7 Tagen pro Woche – vollwertig also wie daheim und in maximal motivierender Umgebung der kroatischen Adria. Genauso klasse wie in Schliersee 🙂
Die Aufteilung folgt inzwischen – abgesehen von Wetter und anderen vorrangigen Einflüssen – möglichst Tagesregeln:
BoatOffice von 0600 bis 1100 durchgehend, danach locker zwischendurch über den Tag verteilt nach Bedarf.

12.10.23 – von der Sup. Draga nach Krk

Wir nehmen morgens vom top Ankerplatz in der Supetarska Draga auf der Insel Rab den Anker auf, um Plavnik an Steuerbord zu lassen und bereits mittags auf Krk die nächste Ankerbucht auf dem Weg nach Opatija anzusteuern. Immer noch warmes Wasser im Oktober – und top klar!

11.10.23 – von Olib in die Sup. Draga

Von 0600 bis 1030 ist zunächst BoatOffice mit einigen Videokonferenzen vor Anker angesagt. Dann folgt ein kurzer Schnorchel-Gang mit dem langen Schrubber, um das Ruderblatt und den Geber unter Wasser zu reinigen. Um 1100 nehmen wir den Anker auf, um einen schönen Ankerplatz auf Rab in der Supetarska Draga anzusteuern, wo am Nachmittag gegen 1630 der Anker wieder fällt. Dank Autopilot kommen einige Stunden am Notebook wieder zusammen. Und so passen wieder einmal ein regulärer Arbeitstag und Segeln bestens – Mobile Office, noch besser für uns als Home Office.

10.10.23 – von Zut nach Olib

Um vor dem Wetterwechsel am kommenden Wochenende (14./15.10.23) in Opatija am Liegeplatz zu sein, möchten wir heute Olib erreichen und dort im besten Wasser vor Anker gehen. Rund 40 nm (Seemeilen) sind es. An Bord wird gearbeitet, der Tag genossen, natürlich jeweils der Autopilot eingestellt und nach guter Seemannschaft trotz #BoatOffice Ausguck gehalten.

9.10.23 – von Krapanj nach Zut

Nach einem spontanen Treffen auf Krapanj mit weiteren TransOcean-Mitgliedern am 8.10. legen wir am 9.10.23 mit dem Ziel Zut ab. 33 nm (Seemeilen) liegen im Kielwasser, als wir am späten Nachmittag vor der Konoba Bain an eine Boje gehen. Der Oktopus-Salat oder Calamari vom Grill sind wie auch andere Gerichte zu empfehlen. Bei bestem Sonnenuntergang.

7.10.23 – von der Mirine nach Krapanj

Mit einem eigenen Steg lädt das Hotel-Restaurant Spogniola zu einem Aufenthalt nach Krapanj ein. Die OpenToBe ist flachgehend und wird daher vom freundlichen Marinero an einen der inneren Plätze gebeten. Wir liegen im kristallklaren Wasser auf einer idyllischen Schwammtaucherinsel. Wer die Schönheit der Einfachheit oder besser Ursprünglichkeit mag, wo die Zeit stehen geblieben scheint, ist hier wie wir richtig. Kleine Bootsanlege säumen das Ufer, urige Gassen mit Konobas und interessanten Plätzen. Das Spogniola bietet als Betreiber des Schwimmstegs auch eine sehr gute Küche. Ein Spaziergang durch den Ort lohnt sich!