Eine neue Steuerstandpersenning und eine für den Cockpittisch, den wir aus der Tischlerei Behn in Hamburg haben, sind beauftragt. Die 3D-Vermessung erfolgt an Bord digital, und ein paar Tage später erhalten wir vom lokalen Persenningmacher ein sehr gutes Ergebnis zu fairen Konditionen. Anschließend geht es „auf dem Heinmweg“ nochmal in die Marina Polesana, um ein paar abschließende Dinge zu besichtigen – in der Vorbereitung des Überführungstörns, der einhand im November 26 eingeplant ist.
Ein paar Tage an Bord werden genutzt, um die OpenToBe auf den nächsten Törn ab Ende September vorzubereiten. Die Winschen sind zu fetten, und so mache ich mich an die Arbeit, um alle Winschen zu zerlegen, zu reinigen und zu fetten. Wo kein Fett hin soll (Ferdern z.B.) wird leicht geölt. Alle Winschen sind in einem sehr guten mechanischen Zustand.
Seit die OpenToBe Silvester 2020 nach einem schönen Einhandtörn in Opatija angelegt hat, konnten wir tolle Jahre in Opatija und auf Törns in der Adria erleben. Nun ist es Zeit für einen Wechsel auf der istrischen Halbinsel, um in Zukunft von Pula aus zu segeln und in der recht jungen Marina Polesana einen Jahresliegeplatz zu nutzen. Die Marina ist modern, technisch auf dem neuesten Stand mit sehr guten Schwimmstegen, Infrastruktur und sagt uns insgesamt sehr zu. Der Service in der Marina ist bestens, das Restaurant ebenso. Nach einem Törn im November 2026 soll die OpenToBe dort anlegen. Aber so weit ist es noch nicht, bis dahin stehen noch klasse Wochen von Opatija aus an.
Um den 20.8.26 kurz ein paar Tage an Bord, um ein paar technische Arbeiten zu erledigen: neue Verbraucherbatterien, Reinigung Motorraum und einiges mehr. Zudem voll im Boat Office aktive, u.a. um Fotos für „Digital Passage Planning“ zu machen. In Anlehnung an das nautische Passage Planning eine Beratungsmethode, um strategisch mit Projekten in Gesundheitseinrichtungen umzugehen. Die Karte stammt vom Segeln auf den Kanaren 2024 und liegt auf der OpenToBe. Für Passage Planning sehr gutes Beispiel 🙂 Auf dieser Website gibt es unsere neue Vorlage für Passage Planning, rein zum Segeln, ohne Business, kostenfrei.
Morgens nehmen wir um 0700 den Anker auf, um mittags in der sicheren Marina zu sein. Warum? Für den Nachmittag sind schwere Gewitter angesagt, und niemand darf bei solchen Prognosen später überrascht tun, was aber immer wieder vorkommt. Und 3 Stunden nach dem Anlegen war es dann ein sehr schweres Unwetter, welches uns in der Marina getroffen hat: Ein Tornado, der mit über 70 Knoten Wind einige Schäden an anderen Schiffen angerichtet hat.
Für Fotos war keine Zeit und kein Gedanke! Die Aufmerksamkeit galt dem Schiff und unserer Sicherheit bei dem Tornado.
Wir lagen fest und gut und hatten zum Glück keine Schäden an Bimini o.ä. – das zu warme Meer und die ebenso zu heiße Luft werden im weiteren Verlauf der Saison noch die eine oder andere Unwetterlage bringen.
Später gab es Tomaten, Mozzarella mit Basilikum aus eigenem Anbau an Bord sowie Brot aus der besten Bäckerei Kroatiens: Bordbäckerei OpenToBe 😉
Wir gehen Ankerauf und werfen selbigen am frühen Abend in der Kruscica auf Cres. Wenige Schiffe mitten in der Saison. Das ist nicht allein clevere Törnplanung, die Saison 2026 wirkt einfach leerer als sonst. Das hat sicher wirtschaftliche Nachteile, aber eben auch den Vorteil der Gelassenheit, wenn nicht zu viel los ist.
Wir ankern wieder in der Supetarska Draga. Auf diesem Törn leben wir das, was auch zum gelassenen Segeln hinzugehören kann. Einfach irgendwo den Anker fallen lassen und lange bleiben: Arbeiten, Schwimmen, Relaxen. Wir treffen Bootsfreunde und sind noch am Vortag bei Nachbarn auf der Motoryacht eingeladen, genießen die recht einsamen Ankerplätze fernab der Hotspots in der Hochsaison und die Küche der besten Restaurants im Kvarner zu sehr fairen Preisen. Wir produzieren Wasser und Strom, backen wieder Brot – alles im Einklang.
Wir nehmen den Anker auf und gehen auf die Südseite von Rab. Der Anker soll in der Uv. Gozinka fallen, wo ein sehr gutes Restaurant und ein schöner Ankerplatz wartet. Die beliebte Bucht ist nicht so voll wie in den Jahren zuvor. Wir treffen noch weitere Yachten und nutzen die Zeit vor Ort zum gemeinsamen Essen und guten Gesprächen bei einem klassischen Getränk auf einer Nachbaryacht. Ein Linie gehört bei uns stets an Bord.
Der 26.7.26 war ein angesagter gefährlicher Jugo-Tag mit Gewittern auf See, den wir in der Marina Opatija gut abwettern konnten. Wir legen am 27.6. ab, um nach ca. 35 Seemeilen den Anker vor dem Belveder auf Rab fallen zu lassen. Wir mögen Kvarner und Kvarneric in der Hochsaison, weil einfach viel leerer als weiter südlich in Dalmatien. Hier werden wir ein paar Tage bleiben: Boat Office, Schwimmen, Relaxen, Brot backen, Wasser machen, bei Bedarf mit dem Tender einkaufen, bevor es weitergeht. Kroatien in der Saison: top abseits der Hotspots.
Auf dem Weg zum Schiff holen wir in Ljubljana (Slowenien) in einer top Manufaktur unsere neue Carbon Gangway ab. Nach dem Bruch der alten Alu-Gangway ist das Thema Aluminium für uns an der Stelle beendet. Die neue von GS Composite ist die Hauptgangway und ergänzt die (ebenfalls neue) aus Holz, welche wir zwischendurch auch einsetzen werden. Die Leichtigkeit, Stabilität, Design und Service überzeugen. Zudem halten die Carbon-Gangways von GS Composite viele Jahre. Dies unsere neutrale Meinung als zahlende Kunden, die begeistert sind.
Wir nehmen den Anker auf und fahren unter Maschine ins gegenüber liegende Opatija, um an unserem Jahresliegeplatz in der ACI Marina festzumachen. Der erste Weg führt uns ins nahe Lucica, um dort Oslic (Seehecht) oder Calamari zu essen. Das Restaurant Lucica besuchen wir regelmäßig – Preis, Leistung und die Atmosphäre sind sehr gut! https://www.facebook.com/LucicaIcici/ Zudem haben wir eine neue Gangway in Slowenien bestellt. Die in Krk erworbene Holzgangway wird wie geplant die „Zweit-Gangway“. So haben wir das viele Jahre praktiziert und hat sich in Kroatien bewährt, nicht nur als Backup, sondern auch situativ.
Wir nehmen früh den Anker auf, um auf der Nordseite der Insel Krk in der Kijac / Njivice vor Anker zu gehen. Der Anker liegt sehr gut, auf das Tendern in die vollen Beachbars verzichten wir, zumal dort nur Getränke angeboten werden. Es gibt selbst gebackenes Brot und Salat an Bord. Ein schöner Abschluss, bevor es am Folgetag wieder nach Opatija gehen soll.
Nachdem wir unsere alte Zweit-Gangway aus Holz weitergegeben hatten, holen wir uns heute eine neue. Zudem bestellen wir bald noch eine aus Carbon. Der klasse https://www.nautical-center.com/ Shop bringt uns eine neue zum Restaurant Monna, wo wir mit dem Tender angelegt haben. Die Übergabe klappt perfekt, und wir können wieder an Bord.
Besten Dank an das Nautical Center in Omisalj auf Krk!
Nach den auf Rab rechtzeitig festgestellten Rissen / Brüchen unserer Alu-Gangway machen wir uns auf den Weg in die Punat. Wir haben mit dem https://www.nautical-center.com/ auf Krk (Omisalj) den Kauf einer guten Holzgangway vereinbart. Diese soll uns am Montag (6.7.) zum Ankerplatz geliefert werden. Das ist ein toller Service und überhaupt ein klasse Shop, in dem wir schon einiges erworben haben. Der Anker fällt in der Punat-Bucht. Wir essen im „Monna“, wo der Octopus zu empfehlen ist.
Nach einigen Tagen mit Bora und Tramontana, böig und wechselhaft legen wir nun in der Marina ab, um vor dem Belveder vor Anker zu gehen. Vorher müssen wir noch beim Ablegen des Nachbarbootes helfen bzw. eingreifen, da das grundsätzliche Manöver des Ablegens mit Muringleinen offenbar unbekannt ist. Es wird einfach irgendwie ohne Eindampfen in die Achterleinen abgelegt. Und so mussten wir das Drücken an der Reling verhindern und Fenderarbeit leisten.
Richtig ablegen geht so und ist auch Prüfungsmanöver bei guten Ausbilungen wie SSS: 1. Achterleinen auf Slip und vorbereiten. 2. Vorwärtsgang einlegen und Gas geben – bei viel Wind von vorne oder Seitenwind mehr Gas, sonst weniger, so dass das Schiff die Muringleinen nicht mehr benötigt: Beide Muringleinen los, denn das Schiff liegt nun auch bei Seitenwind stabil in den Achterleinen. 3. Die Achterleinen (auf Slip) durch die Hand langsam fieren, das Schiff fährt stabil lamgsam nach vorne – dabei rein über die Leinen steuern, ob etwas mehr nach Steuerbord oder Backbord. Wenn in Luv kein Schiff ist, kann man die Luvleine halten und die Leeleine mehr fieren, um es sogar zu drehen. Ansonsten einfach gerade raussteuern. 4. Am Ende Achterleinen los und an Bord holen. Das geht mit den Festmachern, die an Bord sind, man muss nur zügig und ohne Hektik einholen. Wenn man es optimieren möchte, empfehlen wir die (gelben, s. Foto) Tiptotwelve-Schwimmleinen, die m.E. besten schwimmenden Festmacher.
Am 30.6. bleiben wir noch in Ilovik. Morgens besucht uns ein Delphin. Dass ein solcher alleine unterwegs ist, kann unterschiedliche Gründe haben, da diese normalerweise in Schulen leben / schwimmen / jagen. Morgens taucht ein einzelner Delphin jedoch im flachen Wasser des Bojenfelds an den Schiffen auf und ist auch sehr nahe an der OpenToBe, ist doch eher ungewöhnlich und könnte auf Probleme hindeuten. Zwar war die Kamera etwas spät zur Hand, aber anschließend setze ich eine Meldung online an das Institut in Veli Losinj ab: https://www.blue-world.org/ Für den Abend des 1.7.26 ist ein NW mit bis zu 45 Knoten prognostiziert, der später in der Nacht nach NE / Bora gehen soll. Da ein NW-Wind in der Altstadt von Mali Losinj sehr starken Schwell aufbaut, entscheiden wir uns für die Insel Rab und buchen online die ACI Marina Supetarska Draga. Bei Bora liegt man dort seht gut und sicher. Zudem planen wir kleine Ausfahrten mit dem Schlauchboot. Da es unter 2,50m lang ist, dürfen wir in Kroatien damit frei und unbegrenzt fahren und unterliegen nicht der Regel „Tendern max. 500m von der Yacht entfernt“. Wir haben es eigenständig versichert bei Pantaenius, um auch hier den Tenderbezug nicht als Limit zu haben. Tipp: Das Restaurant in der Marina neben der Rezeption ist top! Gegenüber ist zudem das sehr gute Beleveder („Stiegenwirt“) mit dem Tender zu erreichen.
Ilovik ist unser Ziel – ein strategisch gut gelegener Ort mit einem sehr guten Bojenfeld, bewährter Gastronomie und sauberem Wasser trotz vieler Yachten, weil stets Strömung. Wir suchen uns eine Boje und treffen eine weitere Trans Ocean-Yacht. Wir legen uns regelmäßig an die Tender-Mole des Restaurants Amico, das sehr gute Speisen direkt am Wasser bietet.
Wir nehmen früh den Anker auf, um das Südkap Cres bald zu erreichen. Die rund 30 Seemeilen lassen wir im Kielwasser und ankern wegen des Südwinds in einer nach Norden offenen Bucht – wohl wissend, dass in der zweiten Nachthälfte über Krk eine leichte Bora einsetzt. Wir haben am nächsten Morgen daher etwas Dünung, ist aber erträglich. Am Südkap folgt ein kleines Einfahrprogramm des Außenborders, das für die ersten 10 Stunden ein stufenweises Vorgehen bei der Drehzahl vorgibt. Er macht jetzt schon Freude und ist sehr leise für einen Verbrenner. Elektro ist für uns noch keine Option, da bei den kleinen Motoren die Reichweite sehr limitiert ist und wir ein echtes Einsatzboot haben möchten, das nicht nur vom Ankerplatz bis zur Konoba reicht.
Der neue Suzuki 2,5 PS Außenborder ist an Bord. Wir füllen Motoröl und Benzin ein, um ihn nach Einfahrprotokoll auf diesem Törn in Betrieb zu nehmen. Den alten Honda haben wir nach 11 Jahren nachhaltig in gute kroatische Hände verkauft. Nach einigen weiteren Arbeiten wie Anschluss des WiFi-Moduls an das neue Standard Horizon UKW-Sprechfunkgerät zur Nutzung des Handteils und Klarschiff legen wir am Nachmittag ab, können schön segeln, so dass der Anker in einer Bucht nahe dem Kloster Glavotok auf der Insel Krk fallen kann.
Früh um 0530 nehmen wir den Anker auf, um mittags wieder in Opatija zu sein. Eine ereignisreiche Woche mit den Profis von https://www.clip-klap.de/ und https://machtsinn.bayern/ bei uns an Bord geht zu Ende. Die kulinarische Tour zu ausgewählten Restaurants und Kochen an Bord waren top!
Vielen Dank an Andrea Brenner und Bernhard Wolf (machtSinn) sowie Petra Papke und Karsten Scheuren (Clip Klap)
Zunächst starten wir Aufnahmen / Videos mit dem Filmteam in der Supetarska Draga. Unter Segeln und vor Anker entsteht einiges. Später nehmen wir dann Kurs auf die Punat, wo wir vor der Beach bar und dem Restaurant „Grill Monna“ vor Anker gehen. Sehr gute Küche, die deutlich über historischen Rezensionen bei google liegt. Den Abend lassen wir im Team ausklinken, und nun trennen sich unserer Wege. Die OpenToBe geht morgen nach Opatija.
Wir legen morgens ab, um das Filmteam im Gonar zu treffen. Andreas und Bernhard sind mit Petra und Karsten https://www.clip-klap.de/ schon den ganzen Tag dort, um die Bauern und Schäfer zu besuchen, anschließend wird die Peka vorbereitet. Wir werfen den Anker im Archipel Supetarska Draga und erleben einen tollen Abend mit dem Filmteam, bester Küche und Gastfreundschaft im Gonar
In dieser Woche haben wir Gäste an Bord der OpenToBe, die einen tollen Film zum Thema „Kochen an Bord“ drehen. Sobald er veröffentlicht ist, stellen wir den Link hier ein. Nach Einkäufen in der Fischhalle / Markthalle in Opatija gibt es bestes Essen von Bernhard. Er betreibt mit Andrea das https://machtsinn.bayern/ und hat neben seiner Expertise mit Karsten und Petra ein professionelles Filmteam mitgebracht: https://www.clip-klap.de/
Wir nehmen um 0630 wir nach Wetterarbeit geplant den Anker auf, um bei leichter Bora Rab unter Segeln zu verlassen. Ziel ist Opatija und wir sind vor dem auf NW drehenden Wind bereits kurz vor Krk. Um 1400 machen wir in Opatija fest, um ein paar Tage vor der Heimreise noch dort zu sein. Das Lucica ist ein paar Minuten von der Marina entfernt und hat bereits geöffnet. Dort gibt es sehr guten Fisch zu guten Preisen. Wir empfehlen in Opatija dort einzukehren, um z.B. „Oslic“ zu bestellen.
Wir bleiben im „Archipel“ der Supetarska Draga und produzieren Wasser mit dem Rainman. Er schafft 120l pro Stunde, so dass der Tank schnell gefüllt ist. Das Wasser füllen wir auch in separate Kanister als feinstes und bestes Trinkwasser, das wir mit Sodastream aufsprudeln. Durch dieses Verfahren benötigen wir den üblichen Plastik-Mineralwasserflaschen-Kreislauf. Wenig Plastik an Bord.
Dazu ankern wir nicht weit vom Belveder / „Stiegenwirt“, wo man auch an der kleinen Mole anlegen kann. Eine Kartentiefe von 2,50m (Ende) bis 2 m am Molenanfang sind dort bestätigt. Wassertiefe (WT) = Kartentiefe (KT) + Höhe der Gezeit (HGZ). Das Restaurant ist sehr zu empfehlen. Es gibt beste kroatische Küche und besondere Gastfreundschaft. Am besten anrufen und einen Tisch reservieren – es lohnt sich!
Wir legen um 1000 in der ACI Marina Opatija ab. Unser Passage Plan bietet als Plan A das Ziel Punat vor Anker. Für Plan B entscheiden wir uns auf Grund des guten Windes: Wir ziehen die 37 sm durch nach Rab, der Anker fällt im Insel-Archipel der Supetarska Draga. Wir kochen an Bord und planen für den Folgetag das Belveder (Stiegenwirt) zum Mittagessen ein. Um Mai ist es leer dort. In der Hochsaison eher ein Hotspot.
Wir nehmen gegen 0900 den Anker in der schönen Kruscica auf und steuern Opatija an. Hier machen wir an unserem Jahresliegeplatz fest, um ein paar Tage das Wetter zum Arbeiten an Bord zu nutzen („Boat Office“), ein paar Dinge am Schiff zu erledigen und die Fronten / Gewitter abzuwettern. Aus der ACI Marina Opatija empfehlen wir das nahe „Lucica“, wo man bei Daria mit Team sehr gut essen kann. Wir bevorzugen „Oslic“ (Seehecht). Wer in der Marina ist kann zu Fuß den schönen Lungomare nach Opatija / Volosko laufen, alternativ nach Lovran.
Wir nehmen morgens den Anker auf, um an diesem Wochenende über die Kruscica nach Opatija zu fahren. Bei Flaute eine reine Maschinenfahrt. Das ist gut für den Volvo, und der Diesel darf auch nicht zu alt werden, um Dieselpest zu vermeiden. Der Anker fällt am frühen Nachmittag in der Kruscica auf Cres, die zu dieser Jahreszeit und an einem Samstag (Charterwechsel) leer ist. Mobilfunknetz gibt es hier schwach, aber mit Starlink sind wir stets online. Am 10.5.26 geht es wieder nach Opatija, wo wir die kommende Woche (mit angesagten Gewittern / Unwettern) mit Arbeiten für das „Medical IT Valley“ und Ausflügen in und rund um Opatija die Zeit optimal nutzen. Deswegen liegt die OpenToBe an einem schönen Ort ganzjährig, wenn sie nicht auf See ist.
Der Jugo und die anschließend kurze Bora flauen ab. Die Videokonferenzen werden mittags beendet. Wochenende. Wir legen ab mit dem Ziel, am Südkap der Insel Cres vor Anker zu gehen. Am Nachmittag fällt der Anker, und wir können dort wieder Rotwild beobachten.
Ein paar Tage Boat Office in der ACI Marina Supetarska Draga mit aktuellen Themen des „Medical IT Valley“ enden. Am 8.5. soll es nach letzten Videokonferenzen mit der OpenToBe weiter in den Süden gehen, wo wir die eine oder andere „Trans-Ocean-Yacht“ treffen möchten. Die ACI Marina Supetarska Draga liegt strategisch günstig, das Marina-Restaurant ist sehr zu empfehlen. Noch schnell morgens ein Brot gebacken und unsere zwei schwarzen Bälle noch für die Saison mit gutem Paracord versorgt. Einer ist als Ankerball ständig im Einsatz, den zweiten bräuchten wir nur, wenn wir manövrierunfähig wären (2 schwarze Bälle) – aber er ist zumindest auch im Ankerkasten.
Wir verlassen um 1745 die Boje, um in die nahe ACI Supetarska Draga um 1830 zu gehen. Wir bleiben dort nun einige Tage, um Jugo abzuwettern und zu arbeiten. Gibt viel Gutes zu erledigen im Boat Office. Die TIPTO®TWELVE-Festmacher bewähren sich und diese können wir empfehlen: schwimmfähig, sehr leistungsstark und langlebig, gut zu handhaben beim Anlegen alleine oder mit Marineros. Unsere Einkaufsquelle und Details können wir gerne über WhatsApp oder eMail austauschen.
Wir nehmen gegen 0900 den Anker auf, um die Insel Rab am Mittag zu erreichen. Vor dem Gonar nehmen wir die Boje des Restaurants auf und gehen in der sehr schönen Bucht zum Baden. Die Bucht ist offen nach N / NW und ist bei ruhigem Wetter auch zum Übernachten geeignet. Im Restaurant erwarten uns die empfehlenswerten Speisen, in diesem Falle Octopus-Salat, Tuna Sashimi und gegrillter Ocopus mit frisch gelieferten Scampis.
Wir legen um 1000 ab mit dem Tagesziel Bucht von Punat, wo wir vor Anker gehen möchten. Die neue handliche Rettungsinsel steht an ihrem Platz im Heckkorb. Das Grab Bag ist gepackt und am Niedergang. Routine. Gut so. Hoffentlich braucht man beides nicht. Für den Seenotfall sind die Notrollen klar verteilt. Dazu muss bei uns alles auch handlich sein, da das Schiff einhand oder zu zweit gesegelt wird. Im Zweifel muss einer schnell und alleine mit Rettungsinsel und Grab Bag klarkommen. Die Segelsaison 2026 ist damit gestartet. Wir sind einige Zeit unterwegs ohne ein festes Ziel erreichen zu wollen oder zu müssen. Wir haben viele Möglichkeiten in dieser sehr schönen und leeren Jahreszeit.
Der Anker fällt hinter der kleinen Insel Kosljun in der Bucht von Punat.
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