SY OpenToBe

bLog-Buch | TO-Stützpunkt in Kroatien | Segler seit 1969

20.5.26 – von der Supetarska Draga nach Opatija

Wir nehmen um 0630 wir nach Wetterarbeit geplant den Anker auf, um bei leichter Bora Rab unter Segeln zu verlassen. Ziel ist Opatija und wir sind vor dem auf NW drehenden Wind bereits kurz vor Krk. Um 1400 machen wir in Opatija fest, um ein paar Tage vor der Heimreise noch dort zu sein. Das Lucica ist ein paar Minuten von der Marina entfernt und hat bereits geöffnet. Dort gibt es sehr guten Fisch zu guten Preisen. Wir empfehlen in Opatija dort einzukehren, um z.B. „Oslic“ zu bestellen.

19.5.26 – weiter im Archipel

Wir bleiben im „Archipel“ der Supetarska Draga und produzieren Wasser mit dem Rainman. Er schafft 120l pro Stunde, so dass der Tank schnell gefüllt ist. Das Wasser füllen wir auch in separate Kanister als feinstes und bestes Trinkwasser, das wir mit Sodastream aufsprudeln. Durch dieses Verfahren benötigen wir den üblichen Plastik-Mineralwasserflaschen-Kreislauf. Wenig Plastik an Bord.

18.5.26 – vom Ankerplatz zum Belveder / Stiegenwirt

Dazu ankern wir nicht weit vom Belveder / „Stiegenwirt“, wo man auch an der kleinen Mole anlegen kann. Eine Kartentiefe von 2,50m (Ende) bis 2 m am Molenanfang sind dort bestätigt. Wassertiefe (WT) = Kartentiefe (KT) + Höhe der Gezeit (HGZ). Das Restaurant ist sehr zu empfehlen. Es gibt beste kroatische Küche und besondere Gastfreundschaft. Am besten anrufen und einen Tisch reservieren – es lohnt sich!

17.5.26 – von Opatija nach Rab

Wir legen um 1000 in der ACI Marina Opatija ab. Unser Passage Plan bietet als Plan A das Ziel Punat vor Anker. Für Plan B entscheiden wir uns auf Grund des guten Windes: Wir ziehen die 37 sm durch nach Rab, der Anker fällt im Insel-Archipel der Supetarska Draga. Wir kochen an Bord und planen für den Folgetag das Belveder (Stiegenwirt) zum Mittagessen ein. Um Mai ist es leer dort. In der Hochsaison eher ein Hotspot.

10.5.26 – von der Kruscica nach Opatija

Wir nehmen gegen 0900 den Anker in der schönen Kruscica auf und steuern Opatija an. Hier machen wir an unserem Jahresliegeplatz fest, um ein paar Tage das Wetter zum Arbeiten an Bord zu nutzen („Boat Office“), ein paar Dinge am Schiff zu erledigen und die Fronten / Gewitter abzuwettern.
Aus der ACI Marina Opatija empfehlen wir das nahe „Lucica“, wo man bei Daria mit Team sehr gut essen kann. Wir bevorzugen „Oslic“ (Seehecht). Wer in der Marina ist kann zu Fuß den schönen Lungomare nach Opatija / Volosko laufen, alternativ nach Lovran.

9.5.26 – vom Südkap Cres in die Kruscica

Wir nehmen morgens den Anker auf, um an diesem Wochenende über die Kruscica nach Opatija zu fahren. Bei Flaute eine reine Maschinenfahrt. Das ist gut für den Volvo, und der Diesel darf auch nicht zu alt werden, um Dieselpest zu vermeiden. Der Anker fällt am frühen Nachmittag in der Kruscica auf Cres, die zu dieser Jahreszeit und an einem Samstag (Charterwechsel) leer ist. Mobilfunknetz gibt es hier schwach, aber mit Starlink sind wir stets online. Am 10.5.26 geht es wieder nach Opatija, wo wir die kommende Woche (mit angesagten Gewittern / Unwettern) mit Arbeiten für das „Medical IT Valley“ und Ausflügen in und rund um Opatija die Zeit optimal nutzen. Deswegen liegt die OpenToBe an einem schönen Ort ganzjährig, wenn sie nicht auf See ist.

8.5.26 – von der Sup. Draga nach Cres

Der Jugo und die anschließend kurze Bora flauen ab. Die Videokonferenzen werden mittags beendet. Wochenende. Wir legen ab mit dem Ziel, am Südkap der Insel Cres vor Anker zu gehen. Am Nachmittag fällt der Anker, und wir können dort wieder Rotwild beobachten.

bis 7.5.26 – ACI Supetarska

Ein paar Tage Boat Office in der ACI Marina Supetarska Draga mit aktuellen Themen des „Medical IT Valley“ enden. Am 8.5. soll es nach letzten Videokonferenzen mit der OpenToBe weiter in den Süden gehen, wo wir die eine oder andere „Trans-Ocean-Yacht“ treffen möchten. Die ACI Marina Supetarska Draga liegt strategisch günstig, das Marina-Restaurant ist sehr zu empfehlen. Noch schnell morgens ein Brot gebacken und unsere zwei schwarzen Bälle noch für die Saison mit gutem Paracord versorgt. Einer ist als Ankerball ständig im Einsatz, den zweiten bräuchten wir nur, wenn wir manövrierunfähig wären (2 schwarze Bälle) – aber er ist zumindest auch im Ankerkasten.

4.5.26 – vom Gonar in die ACI Supetarska Draga

Wir verlassen um 1745 die Boje, um in die nahe ACI Supetarska Draga um 1830 zu gehen. Wir bleiben dort nun einige Tage, um Jugo abzuwettern und zu arbeiten. Gibt viel Gutes zu erledigen im Boat Office.
Die TIPTO®TWELVE-Festmacher bewähren sich und diese können wir empfehlen: schwimmfähig, sehr leistungsstark und langlebig, gut zu handhaben beim Anlegen alleine oder mit Marineros.
Unsere Einkaufsquelle und Details können wir gerne über WhatsApp oder eMail austauschen.

3.5.2026 – von Punat nach Rab

Wir nehmen gegen 0900 den Anker auf, um die Insel Rab am Mittag zu erreichen. Vor dem Gonar nehmen wir die Boje des Restaurants auf und gehen in der sehr schönen Bucht zum Baden. Die Bucht ist offen nach N / NW und ist bei ruhigem Wetter auch zum Übernachten geeignet. Im Restaurant erwarten uns die empfehlenswerten Speisen, in diesem Falle Octopus-Salat, Tuna Sashimi und gegrillter Ocopus mit frisch gelieferten Scampis.

2.5.2026 – von Opatija in die Punat

Wir legen um 1000 ab mit dem Tagesziel Bucht von Punat, wo wir vor Anker gehen möchten.
Die neue handliche Rettungsinsel steht an ihrem Platz im Heckkorb. Das Grab Bag ist gepackt und am Niedergang. Routine. Gut so. Hoffentlich braucht man beides nicht. Für den Seenotfall sind die Notrollen klar verteilt. Dazu muss bei uns alles auch handlich sein, da das Schiff einhand oder zu zweit gesegelt wird. Im Zweifel muss einer schnell und alleine mit Rettungsinsel und Grab Bag klarkommen.
Die Segelsaison 2026 ist damit gestartet. Wir sind einige Zeit unterwegs ohne ein festes Ziel erreichen zu wollen oder zu müssen. Wir haben viele Möglichkeiten in dieser sehr schönen und leeren Jahreszeit.

Der Anker fällt hinter der kleinen Insel Kosljun in der Bucht von Punat.