SY OpenToBe

bLog-Buch | TO-Stützpunkt in Kroatien | Segler seit 1969

1.7.26 – von Ilovik in die ACI Supetarska

Am 30.6. bleiben wir noch in Ilovik. Morgens besucht uns ein Delphin. Dass ein solcher alleine unterwegs ist, kann unterschiedliche Gründe haben, da diese normalerweise in Schulen leben / schwimmen / jagen. Morgens taucht ein einzelner Delphin jedoch im flachen Wasser des Bojenfelds an den Schiffen auf und ist auch sehr nahe an der OpenToBe, ist doch eher ungewöhnlich und könnte auf Probleme hindeuten. Zwar war die Kamera etwas spät zur Hand, aber anschließend setze ich eine Meldung online an das Institut in Veli Losinj ab: https://www.blue-world.org/
Für den Abend des 1.7.26 ist ein NW mit bis zu 45 Knoten prognostiziert, der später in der Nacht nach NE / Bora gehen soll. Da ein NW-Wind in der Altstadt von Mali Losinj sehr starken Schwell aufbaut, entscheiden wir uns für die Insel Rab und buchen online die ACI Marina Supetarska Draga. Bei Bors liegt man dort seht gut und sicher. Zudemk planen wir kleine Ausfahrten mit dem Schlauchboot. Da es unter 2,50m lang ist, dürfen wir in Kroatien damit frei und unbegrenzt fahren und unterliegen nicht der Regel „Tendern max. 500m von der Yacht entfernt“. Wir haben es eigenständig versichert bei Pantaenius, um auch hier den Tenderbezug nicht als Limit zu haben.
Tipp: Das Restaurant in der Marina neben der Rezeption ist top! Gegenüber ist zudem das sehr gute Beleveder („Stiegenwirt“) mit dem Tender zu erreichen.

29.6.26 – von Cres nach Ilovik

Ilovik ist unser Ziel – ein strategisch gut gelegener Ort mit einem sehr guten Bojenfeld, bewährter Gastronomie und sauberem Wasser trotz vieler Yachten, weil stets Strömung. Wir suchen uns eine Boje und treffen eine weitere Trans Ocean-Yacht.
Wir legen uns regelmäßig an die Tender-Mole des Restaurants Amico, das sehr gute Speisen direkt am Wasser bietet.

28.6.26 – von Glavotok ans Südkap Cres

Wir nehmen früh den Anker auf, um das Südkap Cres bald zu erreichen. Die rund 30 Seemeilen lassen wir im Kielwasser und ankern wegen des Südwinds in einer nach Norden offenen Bucht – wohl wissend, dass in der zweiten Nachthälfte über Krk eine leichte Bora einsetzt. Wir haben am nächsten Morgen daher etwas Dünung, ist aber erträglich. Am Südkap folgt ein kleines Einfahrprogramm des Außenborders, das für die ersten 10 Stunden ein stufenweises Vorgehen bei der Drehzahl vorgibt. Er macht jetzt schon Freude und ist sehr leise für einen Verbrenner. Elektro ist für uns noch keine Option, da bei den kleinen Motoren die Reichweite sehr limitiert ist und wir ein echtes Einsatzboot haben möchten, das nicht nur vom Ankerplatz bis zur Konoba reicht.

27.6.26 – von Opatija nach Glavotok

Der neue Suzuki 2,5 PS Außenborder ist an Bord. Wir füllen Motoröl und Benzin ein, um ihn nach Einfahrprotokoll auf diesem Törn in Betrieb zu nehmen. Den alten Honda haben wir nach 11 Jahren nachhaltig in gute kroatische Hände verkauft. Nach einigen weiteren Arbeiten wie Anschluss des WiFi-Moduls an das neue Standard Horizon UKW-Sprechfunkgerät zur Nutzung des Handteils und Klarschiff legen wir am Nachmittag ab, können schön segeln, so dass der Anker in einer Bucht nahe dem Kloster Glavotok auf der Insel Krk fallen kann.