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bLog-Buch | TO-Stützpunkt in Kroatien | Segler seit 1969

20.8.26 – kurz an Bord

Um den 20.8.26 kurz ein paar Tage an Bord, um ein paar technische Arbeiten zu erledigen: neue Verbraucherbatterien, Reinigung Motorraum und einiges mehr. Zudem voll im Boat Office aktive, u.a. um Fotos für „Digital Passage Planning“ zu machen. In Anlehnung an das nautische Passage Planning eine Beratungsmethode, um strategisch mit Projekten in Gesundheitseinrichtungen umzugehen. Die Karte stammt vom Segeln auf den Kanaren 2024 und liegt auf der OpenToBe. Für Passage Planning sehr gutes Beispiel 🙂
Auf dieser Website gibt es unsere neue Vorlage für Passage Planning, rein zum Segeln, ohne Business, kostenfrei.

5.8.26 – zurück nach Opatija

Morgens nehmen wir um 0700 den Anker auf, um mittags in der sicheren Marina zu sein. Warum? Für den Nachmittag sind schwere Gewitter angesagt, und niemand darf bei solchen Prognosen später überrascht tun, was aber immer wieder vorkommt. Und 3 Stunden nach dem Anlegen war es dann ein sehr schweres Unwetter, welches uns in der Marina getroffen hat: Ein Tornado, der mit über 70 Knoten Wind einige Schäden an anderen Schiffen angerichtet hat.

Für Fotos war keine Zeit und kein Gedanke! Die Aufmerksamkeit galt dem Schiff und unserer Sicherheit bei dem Tornado.

Wir lagen fest und gut und hatten zum Glück keine Schäden an Bimini o.ä. – das zu warme Meer und die ebenso zu heiße Luft werden im weiteren Verlauf der Saison noch die eine oder andere Unwetterlage bringen.

Später gab es Tomaten, Mozzarella mit Basilikum aus eigenem Anbau an Bord sowie Brot aus der besten Bäckerei Kroatiens: Bordbäckerei OpenToBe 😉

4.8.26 – in die Kruscica

Wir gehen Ankerauf und werfen selbigen am frühen Abend in der Kruscica auf Cres. Wenige Schiffe mitten in der Saison. Das ist nicht allein clevere Törnplanung, die Saison 2026 wirkt einfach leerer als sonst. Das hat sicher wirtschaftliche Nachteile, aber eben auch den Vorteil der Gelassenheit, wenn nicht zu viel los ist.

3.8.2026 – wieder in die Sup. Draga

Wir ankern wieder in der Supetarska Draga. Auf diesem Törn leben wir das, was auch zum gelassenen Segeln hinzugehören kann. Einfach irgendwo den Anker fallen lassen und lange bleiben: Arbeiten, Schwimmen, Relaxen. Wir treffen Bootsfreunde und sind noch am Vortag bei Nachbarn auf der Motoryacht eingeladen, genießen die recht einsamen Ankerplätze fernab der Hotspots in der Hochsaison und die Küche der besten Restaurants im Kvarner zu sehr fairen Preisen. Wir produzieren Wasser und Strom, backen wieder Brot – alles im Einklang.

1.8.2026 – auf die Südseite von Rab

Wir nehmen den Anker auf und gehen auf die Südseite von Rab. Der Anker soll in der Uv. Gozinka fallen, wo ein sehr gutes Restaurant und ein schöner Ankerplatz wartet. Die beliebte Bucht ist nicht so voll wie in den Jahren zuvor. Wir treffen noch weitere Yachten und nutzen die Zeit vor Ort zum gemeinsamen Essen und guten Gesprächen bei einem klassischen Getränk auf einer Nachbaryacht. Ein Linie gehört bei uns stets an Bord.